Glasbruchversicherung: Wann lohnt sie sich?
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Ort: 22175 Hamburg Haustyp: Einfamilienhaus Baujahr: 2025 Weitere Gebäudeangaben: 220 qm, Wohnfläche 200 qm Erdgeschoss + Obergeschoss, 20 qm Dach, mit Fußbodenheizung Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel: ja Elementarschäden: nein Laufzeit: 5 Jahre SB: ja, bis zu 1.500 Euro Zahlweise: jährlich Günstigster Tarif: Grundeigentümer Protect+ Basis (SFR), 139, 83 Euro pro Jahr Teuerster Tarif: K&M allsafe case prime, 1.297,98 Euro pro Jahr Berechnet: 02/2025
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Dafür untersuchte das Wirtschaftsmagazin in Zusammenarbeit mit dem Analyseinstitut ServiceValue, welche Anbieter mit ihren Produkten und Leistungen bei den Konsumenten als sehr kompetent gelten. Insgesamt standen 1.122 Unternehmen aus 48 Branchen auf dem Prüfstand.

Ort: Alte Bahnhofstr. 1, 03222 Lübbenau/Spreewald, BJ: 2024, Wohnfläche: 150 m² (EFH), Feuer: ja, Leitungswasser: ja, Sturm/Hagel: ja, Elementarschäden: nein, Laufzeit: 5 Jahre, SB: ja = 1.000 €, Zahlweise: jährlich
Berechnet: 02/2025
Ihr unabhängiger Versicherungsmakler - Erstinformation
Das Wichtigste in Kürze
- Der Grundschutz der Wohngebäudeversicherung umfasst auch Glasbruch bei Fenstern und fest verbauten Türen – allerdings nur in bestimmten Fällen.
- Eine Glasbruchversicherung bietet einen deutlich umfangreicheren Schutz, der sich auf die komplette Gebäudeverglasung und mitunter ebenso auf die Mobiliarverglasung erstreckt.
- Ob Wohngebäudeversicherung oder Glasversicherung: Die Kostenübernahme erfolgt bei einem Glasschaden nur, wenn ein Bruch vorliegt, der eine Reparatur erfordert.
- Glasbruch: Versichert in der Gebäudeversicherung?
- Was ist ein Glasbruch?
- Wann zahlt die Gebäudeversicherung?
- Wann greift die Hausratversicherung?
- Kostenübernahme bei Schäden durch Glasbruch
- Wann lohnt sich die Glasbruchversicherung?
- Wann erfolgt keine Kostenübernahme?
Glasbruch: Versichert in der Gebäudeversicherung?
Spätestens, wenn ein Schaden eintritt und beispielsweise eine Fensterscheibe zu Bruch geht, stellen sich Hausbesitzerinnen und -besitzer die Frage: Ist ein Glasbruch in der Wohngebäudeversicherung versichert? Eine entsprechende Police bietet jedoch nur bedingten Schutz. In welchen Fällen die Gebäudeversicherung die Kosten eines Glasschadens übernimmt und inwiefern sich der Versicherungsschutz erweitern lässt, erfahren Sie auf Verivox.
Was ist ein Glasbruch?
Schönheitsfehler und kleinere Makel wie Schrammen, Kratzer oder Absplitterungen gelten hingegen nicht als Glasbruch. Um als Bruch gewertet zu werden, muss sich die Beschädigung in der Regel von der Vorder- bis zu Rückseite erstrecken.
Obwohl es sich bei Glas um einen widerstandsfähigen Baustoff handelt, gibt es zahlreiche Ursachen, die zu Glasbruch führen können. Dazu zählen sowohl Spannungen in der Scheibe als auch Temperaturschwankungen und Schläge sowie Stöße. Zu den häufigsten Schadensursachen zählt jedoch bloße Sonneneinstrahlung.
Zahlt die Wohngebäudeversicherung bei Glasbruch?
Eine Gebäudeversicherung sichert Eigentümerinnen und Eigentümer vor Schäden ab, die das Gebäude und dessen fest verbautes Inventar betreffen. Geht es um Glasschäden, sind für gewöhnlich aber nur Fenster und fest verbaute Türen versichert. Auch wenn sich der Versicherungsschutz grundsätzlich ebenso auf Glasbruch erstreckt, deckt der Leistungsumfang bei Weiten nicht jeden Schadensfall ab. Doch wann ist ein Glasbruch in der Wohngebäudeversicherung versichert? Die Assekuranz kommt in folgenden Fällen für den Schaden auf:
- Feuer
- Sturm (ab Windstärke 8)
- Hagel
- Leitungswasser
- Blitzschlag
- Explosion und Implosion
- Überspannung
Lässt sich der Glasbruch beispielsweise auf einen Brand oder ein Unwetter mit Hagelschauer zurückführen, trägt die Wohngebäudeversicherung die Kosten des Schadens. Geht eine Fensterscheibe jedoch aufgrund eines Einbruchs, durch ein Missgeschick oder wegen Zugluft zu Bruch, verweigert die Versicherung die Kostenübernahme.
Glasbruch bei Hausrat: Hier greift die Hausratversicherung
Glasschäden an beweglichem Mobiliar lassen sich über die Hausratversicherung absichern. Wie bei der Wohngebäudeversicherung erfolgt bei dieser Glasversicherung eine Kostenübernahme jedoch nur, wenn es sich bei der Schadensursache um ein versichertes Risiko handelt.
Kostenübernahme bei Schäden durch Glasbruch
Liegt ein entschädigungspflichtiger Leistungsfall vor, trägt die Wohngebäudeversicherung nicht nur die Reparatur- und Instandsetzungskosten. Sie übernimmt auch eventuelle Abbruch-, Aufräumungs- und Entsorgungskosten sowie Bewegungs- und Schutzkosten. Letztere beziehen sich auf andere versicherte oder nicht versicherte Gegenstände, die bewegt oder geschützt werden müssen.
Darüber hinaus kommt die Versicherung auch für sogenannte Schadenminderungs- und Schadenabwendungskosten auf. Damit sind Maßnahmen gemeint, die eine versicherte Person ergreift, um das Ausmaß des Schadens möglichst gering zu halten. Wenn Versicherungsnehmerinnen oder Versicherungsnehmer ein beschädigtes Fenster beispielsweise mit Folie ausbessern lassen, damit keine Feuchtigkeit ins Gebäudeinnere gelangt, trägt die Gebäudeversicherung die Kosten dafür.
Auf die Versicherungssumme kommt es an
Die Übernahme des Schadens erfolgt immer nur bis zur vertraglich festgelegten Deckungssumme. Je nach Kostenart können verschiedene Obergrenzen gelten. Daher empfiehlt es sich, die Vertragskonditionen vor der Tarifbuchung genau zu studieren.
Wann lohnt sich die Glasbruchversicherung?
Darüber hinaus kann ein Glasschaden auch auf andere Ursachen als die versicherten Gefahren zurückgehen. Viele Assekuranzen bieten jedoch spezielle Glasversicherungen an, mit denen sich der Grundschutz erweitern lässt. Eine entsprechende Zusatzversicherung können Sie entweder als ergänzenden Tarifbaustein oder als eigenständige Versicherung abschließen. Versichert sind dann für gewöhnlich auch:
- Verglasungen von Wintergärten und Balkonen
- Panoramafenster
- Dachverglasungen
- Glasbausteine und Profilbaugläser
- Lichtkuppeln aus Glas oder Kunststoff
- Verglasung der Garage
Die optionale Ergänzung schützt die komplette Gebäudeverglasung. Mitunter deckt sie aber auch die Mobiliarverglasung ab – vor allem bei separaten Versicherungen. Dazu zählen beispielsweise Glaskeramik-Kochfelder, Glasscheiben an Vitrinen und Schränken, Standspiegel und Tischplatten aus Glas, aber auch künstlerisch bearbeitete Glasscheiben.
Ein weiterer Vorteil der Zusatzversicherung besteht darin, dass der Schaden unabhängig von der Ursache übernommen wird – also auch bei selbstverschuldetem Glasbruch. Lediglich vorsätzlich herbeigeführte Schäden sind ausgeschlossen. Neben den Wiederbeschaffungs- und Reparaturkosten kommt die Versicherung auch für Aufräumarbeiten, Entsorgungskosten und eine eventuelle Notverglasung auf. Sehr teure Leistungen wie Kran- und Gerüstkosten müssen mitunter zusätzlich versichert werden.
Wann übernimmt die Glasbruchversicherung nicht die Kosten?
Auch eine Glasversicherung hat ihre Grenzen. Die Versicherung trägt den Schaden nur, wenn das Glas zerstört beziehungsweise eine fachmännische Reparatur erforderlich ist. Bei kleineren Schäden wie Schrammen, Absplitterungen, Verfärbungen oder Trübungen erfolgt keine Kostenübernahme. Darüber hinaus liegt lediglich ein Leistungsfall vor, wenn der Schaden nicht bereits durch eine andere Versicherung abgedeckt wird. Wenn beispielsweise ein Brand die Ursache für den Glasbruch ist, muss die Wohngebäudeversicherung die Kosten übernehmen.
Außerdem gibt es auch bei Glasversicherungen verschiedene Ausschlüsse – sowohl für die Gebäudeverglasung als auch für die Mobiliarverglasung. Nicht versichert sind beispielsweise Photovoltaikanlagen, Leuchtmittel, optische Gläser wie Brillen und Hohlgläser wie Vasen.