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Ab wann lohnt sich eine private Krankenversicherung?

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: Verivox

Die private Krankenversicherung hat viele Vorteile. Sie lohnt sich für Menschen, die sich umfangreiche Leistungen und schnelle Arzttermine wünschen. Dennoch gibt es vor dem Wechsel in die private Krankenversicherung einiges zu bedenken. 

Das Wichtigste in Kürze

  • Nicht jeder kann sich privat krankenversichern.
  • Die private Krankenversicherung lohnt sich für Angestellte und Selbstständige mit hohem Einkommen.
  • Wer in die private Krankenversicherung wechseln möchte, sollte auch sein Einkommen im Alter im Blick haben.

Wer kann in die private Krankenversicherung wechseln?

Die private Krankenversicherung (PKV) steht grundsätzlich nicht jedermann offen. Ob und wann ein Wechsel in die PKV möglich ist, hängt vor allem vom Berufsstand ab. Meist gilt die Entscheidung für den Rest des Lebens. Dabei gibt es auch Ausnahmen.

  • Angestellte können sich erst privat krankenversichern, wenn das Gehalt die Versicherungspflichtgrenze übersteigt. Diese liegt im Jahr 2025 bei 73.800 Euro. Angestellte, die mehr verdienen, können, müssen aber nicht in die private Krankenversicherung wechseln. Sie können auch weiterhin freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bleiben.
  • Beamte und Selbstständige können unabhängig vom Gehalt in die private Krankenversicherung wechseln.
  • Studenten haben zu Beginn des Studiums die Möglichkeit, in die private Krankenversicherung einzutreten. Eine Versicherungspflicht in der GKV tritt dann wieder ein, wenn sie nach dem Studium einen versicherungspflichtigen Job annehmen.

Übersicht der Voraussetzungen

Einkommensabhängig
Unabhängig vom Einkommen
Angestellte Beamte
Selbstständige
Studierende

Ab wann lohnt sich der Wechsel in die private Krankenversicherung?

Die Frage lässt sich vor allem für eine Personengruppe recht leicht beantworten. Beamte profitieren meist von einer Versicherung in der PKV, da der Dienstherr über die Beihilfe mindestens die Hälfte der Kosten übernimmt. Für sie lohnt sich daher die private Krankenversicherung meistens. Beamte müssen nur noch die Restkosten in der PKV versichern. Das macht die Beiträge besonders günstig. Für einen umfangreichen Schutz lohnt es sich die PKV mit einen Beihilfeergänzungstarif zu erweitern.

Die restlichen Personengruppen sollten die Entscheidung von persönlichen Faktoren abhängig machen.

Ausreichend hohes Einkommen

Angestellte müssen zu den Besserverdienern zählen, wenn sie in die PKV wechseln wollen. Aber auch Selbstständige sollten bedenken, dass gute Tarife in der PKV ein dauerhaft hohes Einkommen erfordern. Sinken die Gewinne, bleiben die PKV-Beiträge weiterhin so hoch wie bisher. Nur in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) orientieren sich die Beiträge am Einkommen. Die PKV lohnt sich daher, wenn Sie sich dauerhaft die Beiträge leisten können. Selbstständige mit hohem Einkommen profitieren in diesem Fall meist von der PKV, da die Krankenkassenbeiträge ohne Arbeitgeberzuschuss relativ hoch ausfallen.

Beispiel-Preise für Komfort-Tarife der PKV und einer Krankenkasse:

Angestellter PKV
Selbstständiger PKV
Krankenkasse Selbstständiger
Ottonova, BC100-10, PVN HanseMerkur, KVS3, PSV, PVN Einkommen 5.512 Euro/Monat**
Selbstgehalt 10%, max. 500 Euro Selbstbehalt 1.000 Euro
529,09 Euro mtl. 317,93 Euro mtl. 1.140,98 Euro mtl.
264,54 Euro Eigenanteil*

Beiträge für 30-Jährigen, inklusive Pflegeversicherung, keine Kinder (Stand März 2025)
*Nach Abzug des Arbeitgeberzuschusses
**Krankenkassenbeitrag 16,5 Prozent ohne Krankengeld

Ausreichend hohe Rente im Alter

Was für das Einkommen gilt, gilt auch für die spätere Rente. Wer sich für die private Krankenversicherung entscheidet, kann später nicht einfach in die gesetzliche Krankenversicherung für Rentner eintreten, wenn die Beiträge zu hoch werden.

Sie sollten sich also überlegen, ob Sie auch im Alter mit einem ausreichend hohen Einkommen rechnen können, um die Beiträge zur PKV weiterhin bequem zahlen zu können. Wenn dies der Fall ist, kann sich der Wechsel in die PKV lohnen.

Um Beitragssteigerungen im Alter möglichst aufzufangen, müssen die privaten Versicherer Altersrückstellungen anlegen. Dies sind Zusatzbeiträge, die zu den eigentlichen Tarifbeiträgen dazu bezahlt werden. Im Alter verrechnet die Versicherung die so angesparte Summe mit den zu zahlenden Monatsbeiträgen.

Es lohnt sich, zusätzlich zu diesen Altersrückstellungen einen Beitragsentlastungstarif zu wählen. Damit bilden Sie weitere Rücklagen, die Ihren Beitrag als Rentner um einen pauschalen Wert zum Renteneintritt senken.

Alter und Gesundheitszustand

Die private Krankenversicherung lohnt sich vor allem für junge und gesunde Menschen. Die Kosten für die private Krankenversicherung berechnen sich unter anderem nach Alter und Gesundheitszustand. Die Versicherer müssen mit höheren Kosten bei Personen rechnen, die schon älter sind und wahrscheinlich öfter zum Arzt müssen als jüngere. Auch Vorerkrankungen verteuern den Tarif, denn dann verlangen die Versicherer meist Risikoaufschläge. Diabetes, Asthma oder chronischer Bluthochdruck beispielsweise führen in der Regel zu höheren Beiträgen. Der PKV-Antrag lohnt sich daher vor allem für gesunde Menschen unter 40 Jahren.

Familienplanung

Die private Krankenversicherung kennt im Gegensatz zur GKV keine Familienversicherung. Das heißt, dass jedes Familienmitglied einen eigenen Versicherungsvertrag benötigt. In der GKV können Familienmitglieder kostenlos mitversichert werden. Dies lohnt sich beispielsweise für Studenten, die bis zum 25. Lebensjahr beitragsfrei bei den Eltern mitversichert sind und dann in die günstige gesetzliche Krankenversicherung für Studenten wechseln können.

Zusammengefasst sollten Sie diese Punkte beachten:

PKV lohnt sich
PKV lohnt sich eher nicht
Einkommen Hoch Schwankend oder niedrig
Vorerkrankungen Keine Mehrere vorhanden
Kinder Keine Mehrere
Absicherung im Alter Gut Unsicher bis niedrig
Wunsch nach vielen Leistungen Ja Unwichtig
Eintrittsalter Bis 40 Ab 40

PKV lohnt sich wegen Leistungsvielfalt

Die private Krankenversicherung lohnt sich vor allem, wenn Sie Wert auf eine komfortable Gesundheitsversorgung legen. In der Regel bieten die privaten Versicherer mehr Leistungen an als die Krankenkassen, zum Beispiel beim Zahnersatz, bei der freien Arztwahl oder bei alternativen Heilmethoden.

Die bessere Versorgung in der PKV muss jedoch auch den Nachteilen gegenübergestellt werden.

Vor- und Nachteile der privaten Krankenversicherung

Vorteile PKV
Nachteile PKV
Umfangreicherer Leistungskatalog Steigende Beiträge im Alter
Kürzere Wartezeiten bei Ärzten Eingeschränkte Wechselmöglichkeit zur GKV
Individuelle Tarifwahl Höhere Kosten bei chronischen Erkrankungen
Chefarztbehandlung Aufwändigere Rechnungsabwicklung
Einbettzimmer im Krankenhaus Keine beitragsfreie Familienversicherung
Erstattung alternativer Heilmethoden Gesundheitsprüfung vor Vertragsabschluss
Höhere Erstattung bei Zahnersatz
Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit
Meist günstigere Beiträge für junge, gesunde Versicherte

Alternativen zur privaten Krankenversicherung

Für gesetzlich Versicherte, die von einigen Vorteilen der PKV profitieren möchten, ohne komplett zu wechseln, gibt es die Option von Zusatzversicherungen. Diese können beispielsweise Leistungen wie Zahnersatz, Chefarztbehandlung oder alternative Heilmethoden abdecken.