Autokredite im Test: Vergleich spart bis zu 2.200 Euro
Stand: 12.03.2021
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Die Finanzierung eines neuen Autos ist für Verbraucher einer der häufigsten Gründe, einen Kredit aufzunehmen. Wie wichtig dabei ein sorgfältiger Anbietervergleich ist, zeigt ein aktueller Test des Deutschen Kundeninstituts (DKI) für das Fachmagazin „Euro am Sonntag“. Je nach Finanzierungsvorhaben betrug der Kostenunterschied zwischen dem teuersten und günstigsten Kreditangebot bis zu 2.200 Euro.
In der Spitze über 2.200 Euro Unterschied bei den Zinskosten
Für den Test wurden die Autokredite von acht Anbietern unter die Lupe genommen. Dabei haben die Prüfer die Konditionen für vier unterschiedliche Finanzierungsvorhaben mit Kreditbeträgen von 5.000 bis 35.000 Euro und 24 bis 60 Monaten Laufzeit ausgewertet.
DKI-Chef Jörn Hüsgen rät Verbrauchern zu einem umfassenden Anbietervergleich, bevor sie sich für einen Kredit entscheiden. Im Test für die „Euro am Sonntag“ betrug der Unterschied bei den Zinskosten für das teuerste und das günstigste Angebot bei einer der Musterfinanzierungen über 2.200 Euro.
Drei Anbieter mit „sehr guter“ Gesamtbewertung
Für die Gesamtbewertung wurden die angebotenen Konditionen für de vier Musterfinanzierungen mit 50 Prozent gewichtet. Die Qualität des Kundenservice trug 20 Prozent zum Gesamtergebnis bei. Das Kreditangebot, also beispielweise die verfügbaren Laufzeiten und Kreditsummen, machte 30 Prozent der Gesamtnote aus.
Drei Anbieter schnitten im Autokredit-Test „sehr gut“ ab. Den Testsieg sicherte sich die Norisbank. Knapp dahinter landeten die ADAC Finanzdienste und die Postbank. Bei der Bewertung des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses erzielten nur die Norisbank und die Postbank ein „sehr gutes“ Gesamtergebnis.
Diese Banken haben die besten Konditionen
Bei den angebotenen Kreditkonditionen wurden vier Anbieter „sehr gut“ bewertet. Am besten schnitt in dieser Kategorie die SWK Bank ab – gefolgt von der Norisbank, der Commerzbank und der Postbank. Für den Test wurden ausschließlich Onlinekredite berücksichtigt. Alle Angebote lassen sich also über das Internet beantragen.
Den vollständigen Testbericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Euro am Sonntag“.