Verbot unerwünschter Telefonwerbung soll 2009 in Kraft treten

Verena Blöcher
Stand: 28.05.2008
Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: AFP
Berlin (AFP) - Das Verbot unerwünschter Telefonwerbung soll nach dem Wunsch des Bundesjustizministeriums Anfang des kommenden Jahres in Kraft treten. Ziel sei, dass das Bundeskabinett das Gesetz noch vor der Sommerpause verabschiede, sagte ein Sprecher des Justizministeriums am Mittwoch in Berlin. Dann könnten Bundestag und Bundesrat es "möglichst zügig" nach der Sommerpause beschließen. "Wir wollen die Kunden besser vor unerlaubter Telefonwerbung schützen, weil unser geltendes Recht nicht ausreicht", sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) der "Berliner Zeitung".
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In Deutschland gibt es drei Mobilfunknetze, die von den großen Mobilfunkanbietern betrieben werden: Die Deutsche Telekom nutzt das D1-Netz, Vodafone das D2-Netz und Telefonica Deutschland das O2-Netz (E-Plus). Das Netz der Telekom wird in Tests regelmäßig am besten bewertet, das E-Netz tendenziell am schlechtesten.
Grundsätzlich erreichen die Mobilfunknetze in Deutschland nahezu komplette Verfügbarkeit bei der Telefonleistung – auch wenn es immer noch über 200 Ortschaften mit Funklöchern gibt. Unterschiede liegen vor allem in der bereitgestellten Datenübertragungsleistung, die die mögliche Surfgeschwindigkeit bestimmt.
Wer einen neuen Handyvertrag abschließen möchte, sollte sich vorab über den Empfang und die Ausbaustufe des gewünschten Anbieters vor Ort informieren. Auf dem Land kann die Netzqualität gegenüber der Stadt abnehmen. Die zahlreichen Mobilfunk-Discounter in Deutschland nutzen übrigens die Netze der großen Anbieter mit – sie sind ebenfalls aufs D1-, D2- und O-Netz verteilt.
Ausführliche Informationen finden Sie unter Mobilfunknetze in Deutschland.
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